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Für Neugierige
 


Bienen in der Hauptstadt

Berlin – aufstrebende Metropole, Schmelztiegel der Kulturen, Touristenhochburg, Party-Hauptstadt, aber auch Sitz zahlreicher regional und weltweit agierender Unternehmen – und Sitz von mehr als 15.000 Bienenvölkern, welche von etwa 600 Berufs- und Hobbyimkern gehalten werden.

 
 

Aber ist Imkern in der Stadt überhaupt möglich?

Industrie, Autoabgase, Lärm, Smog und zahlreiche Betonwüsten. Das sind nur einige Beispiele warum es immer mehr Menschen aus der Stadt hinaus ins Land zieht. Um der grauen und lebensfeindlich erscheinenden Umwelt zu entfliehen.

Doch wer genauer hinsieht wird erkennen, dass Bienen das komplett anders empfinden. In nahezu jeder Straße Berlins stehen Bäume, die vielen Parkanlagen und Gärten, brachliegende Flächen und sogar die Balkonpflanzen der Stadtbewohner versorgen die Bienen vom Schneeglöckchen im zeitigen Frühjahr bis zur Herbstaster im Oktober über das ganze Jahr mit süßem Nektar und Pollen.


 
 

Auf dem Land hingegen müssen sich Bienen meist mit nur einer Pflanzenart  zufrieden stellen. Die zunehmend aufkommenden Monokulturen auf den Ackerflächen verdrängen mehr und mehr Kornblume, Klatschmohn und Co., die Blumen, die früher den Landbienen das ganze Jahr über den Tisch gedeckt haben werden immer seltener. Das bedeutet für die Bienen, dass nur ein begrenztes Zeitfenster für die Pollen- und Nektarsuche zur Verfügung steht. Um im weiteren Jahr ausreichend Nahrung  zu finden müssen Landbienen kilometerweite Strecken zurücklegen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Stein- und Betonflächen, die es ja zu Hauf in der Stadt gibt, Wärme vieler unterschiedlicher Quellen, wie Sonne, Heizungen usw.  tagsüber aufnehmen. Nachts, wenn die Umgebungstemperatur absinkt, strahlen sie die gespeicherte Wärme ab. Das führt dazu, dass Berlin während der Nacht nicht so schnell auskühlt und dadurch  im Durchschnitt 2 bis 3°C wärmer ist als das Umland.
Ebenfalls sind in Städten durch die unterschiedlich hohen Gebäude und verwinkelten Straßen und Gassen die Windgeschwindigkeient um 20-30% geringer als im freien Gelände.

Das alles bringt unseren Stadtbienen im Vergleich zu den Landbienen rund 15 Flugtage mehr im Jahr. 15 Tage, an denen sie zusätzliche Blüten bestäuben und Nektar sammeln können.

 
 
 
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